Eingekochte Pflaumen auf Joghurt, Minze & Granola von Julius Roberts
<p>Im September trägt die Pflaume neben dem Gemüsegarten reichlich Früchte, sie ist beladen wie eine bis zum Äußersten behangene Wäscheleine, kurz vor dem Zusammensturz. Wie so ein kleiner Baum so reichliche Fülle produzieren kann, ist mir jedes Jahr aufs Neue ein Rätsel; häufig brechen mir ein oder zwei Äste vor schierer Fruchtlast ab. Wir ernten sie körbeweise, schwanken auf einer wackeligen Leiter und wehren die Wespen ab, damit wir aus den Früchten Konfitüren, Gins, Chutneys und vieles mehr machen können.</p>
<p>Dieses Rezept ist einer meiner Lieblinge; das Ganze schmeckt genauso gut als Frühstück wie nach einem sonnigen Lunch im September. Die Idee, Joghurt mit Schlagsahne und Honig zu vermischen, habe ich von Konditorin Nicola Lamb – ein herrlicher Twist, der für Leichtigkeit und Eleganz sorgt. Trotzdem nutze ich häufig Labneh stattdessen.</p>
eigentlich recht fettlastig - würde eher gut durchzogenen Bauchspeck nehmen, dafür kein Öl und auch keine Butter. Weißwein und Nudelwasser ergeben zusammen doch 250 ml Flüssigkeit, 50 g Kräuterbrösel geben zum Auffangen der Flüssigkeit nicht viel her - daher lieber etwas einkochen lassen. Ich nehme den bunten Blattmangold, das eigentliche Blatt kommt daher erst beim Einreduzieren dazu. Ansonsten geschmacklich ein Rezept für uns!
Auch mit Bärlauch statt Mangold schmeckt dieses Gericht wunderbar.
Hört sich toll an
Was ist bitte mit "4 Stangen" Mangold gemeint?
Welchen Zweck erfüllen die Brotwürfel?