Rezept
Grandioses Estragon-Brathähnchen von Julius Roberts
<p>EINIGE REZEPTE IN DIESEM BUCH LIEBE ICH, weil sie interessant sind, andere mag ich wegen ihrer Einfachheit. Und dann gibt es die, die ich immer wieder zubereite. So eines ist dieses Brathähnchen, gute Hausmannskost und eine der größten Freuden im Leben. Ich genieße das Ritual: meine Familie, die sich um die Flügel streitet, geheime Leckereien des Kochs, Reste-Sandwich und brodelnde Brühen. Kein anderes Gericht vermittelt mir so sehr das Gefühl von Zuhause. Für mich gibt es drei Schlüsselelemente für ein gutes Brathähnchen … saftiges Fleisch, gebräunte, salzige Haut und vor allem reichlich Sauce. Sie macht hier den Unterschied: Unmengen Estragon, viel Sahne und ein großer Klecks Senf, der sich mit Bratsäften, Knoblauch und Wein zu einem grandiosen Happen verbindet.</p>
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Also ich habe das Rezept ausprobiert und die Soße schmeckt wirklich sehr gut, mal was anderes. Allerdings sollte sie nach Ende der Garzeit dringend etwas verlängert bzw. zwischendurch immer wieder mit ein bisschen Sherry und / oder Wasser aufgegossen werden, da sie sonst sehr intensiv salzig schmeckt. Ich habe übrigens geröstetes Sesamöl verwendet, vielleicht liegt es auch daran. Jedenfalls habe ich sie dann im Nachhinein noch mit etwas Maizena angedickt und hatte damit wirklich ein aromatisch gschmackiges Hendlgericht.
PS: und natürlich habe ich die Hendlhaxen wesentlich länger geschmort. Insgesamt etwa 35 Minuten, die Champignons habe ich nach 15 Minuten dazugegeben.
nach 10 Minuten Schmorzeit kann das Hendl nicht durch sein!
Ein bisschen Creme fraiche oder Sauerrahm zum abrunden
Statt dem Sherry etwas Schlagobers oder Creme Fraiche in die Sauce